Psoriasis
vulgaris
Psoriasis,
die Schuppenflechte, verdankt ihren Namen den charakteristischen
Hauterscheinungen,
die in Form von kleineren oder größeren, scharf abgegrenzten roten Flecken auftreten,
welche mit silbrigweißen Schuppen bedeckt sind. Häufig werden vorwiegend die
mechanisch beanspruchten Körperbereiche wie Ellenbogen, Knie und Kreuzbein, aber
auch der behaarte Kopf davon befallen. Erfreulicherweise treten diese
Erscheinungen nur ganz selten im Gesicht auf. In Extremfällen wird jedoch auch
der gesamte Körper in Mitleidenschaft gezogen.
Im
weiteren Verlauf der Erkrankung kann es zusätzlich zu sehr Schmerzhaften Gelenkbeteiligungen kommen.
Als
Krankheitsursache wird eine genetische Disposition vermutet.
Es wurde
beobachtet, dass sich Sonnenbestrahlung und ein insgesamt heißes Klima günstig
auf die Krankheit auswirken. Das Gleiche gilt oftmals auch für eine
Schwangerschaft.
Möglicherweise
sind es die freudige Erwartung oder ein verändertes Hormonsystem, welche diese
Verbesserung des Krankheitsverlaufs hervorrufen.
Andererseits
gilt auch, wie bei vielen anderen Leiden, dass seelische Belastungen, kaltes
Wetter, erhöhter Alkoholkonsum, Übergewicht und zusätzliche Infekte eine
Verschlechterung bewirken können.
Um das
häufig verordnete nebenwirkungsreiche Cortison abzusetzen oder zu umgehen,
beschreitet der Patient sinnvollerweise naturheilkundliche Wege.
Naturheilkundliche
Behandlung bedeutet in erster Linie „Öffnung“, eine Öffnung gegenüber der
Wahrnehmung von natürlichen Funktionszusammenhängen
und Rhythmen der Natur sowie Schwingungen aller im Prozess eingebundener
Anteile.
Diese Form
der Behandlung umfasst nicht nur die Therapie des erkrankten Organs, sondern
bezieht den gesamten Menschen und sein Umfeld mit ein.
Bei einer
Hauterkrankung wie der Psoriasis wäre es daher falsch, nur die Haut zu
behandeln. Entscheidend ist das Erkennen der wirklichen Ursache einer
Erkrankung!
Dieser
Punkt wird jedoch häufig aus Gründen der Bequemlichkeit schnell übersprungen.
Therapeuten sowie Patienten möchten verständlicherweise
schnellstens
einen Erfolg verbuchen.
In die
Tiefe zu gehen bedeutet Zeitaufwand, der schlecht honoriert wird, und geistige
Arbeit, die Kraft kostet. Für den Patienten andererseits heißt es plötzlich
„Mitmachen!“.
Er kann
sich nicht wie beim Friseur entspannt zurücklehnen und abwarten, was mit ihm angestellt
wird, sondern er wird aufgefordert, mit dem Therapeuten Dinge in seinem Leben
herauszufinden, die langfristig falsch gelaufen sind. Wichtig ist hier, dass
der Patient den Sinn beziehungsweise
die
Symbolik seines erkrankten Organs zu erfassen versucht.
Die Haut
stellt zum Beispiel ein Abgrenzungsorgan dar. Es ist von der
Körperseite
her die letzte Bastion zur Außenwelt, welche leider manchmal als sehr grausam
und ungerecht erscheint.
Wird die Haut
somit zum Schutzschild beziehungsweise zur Isolationsschicht,
besteht
die Gefahr, dass sie ihre positive Funktion als Kontaktorgan einbüßt und
folglich sogar seelisch einengend wirken kann. Altbekannte Redewendungen, wie „nicht aus seiner Haut
können“ oder „aus der Haut fahren wollen“, veranschaulichen diese Problematik.
Der
Patient sollte daher gleich am Anfang gefragt werden, was die Haut für ihn
bedeutet, wie er zu ihr steht, ob er sie pflegt oder eher vernachlässigt, ob er
sich häufig verletzt etc. Dann sollte sein Umfeld berücksichtigt werden, hier
wiederum besonders die engen persönlichen und sozialen Kontakte.
Stellt man
zum Beispiel die Frage, ob sich die betreffende Person eher als „dünnhäutig“
oder „dickhäutig“ bezeichnet, beziehungsweise „ein dickes Fell“ sein Eigen
nennt, können manchmal recht schnell und unproblematisch Türen geöffnet werden,
an die man bei einer herkömmlichen Anamnese überhaupt nicht dachte. Der Ursinn
der Worte wirkt häufig sehr klärend.
Für die
Erkrankung Psoriasis bedeutet das: Nach einer Differenzialdiagnostischen Abgrenzung zu
anderen Hauterkrankungen - mit klarer Differenzierung zwischen den
unterschiedlichen Erscheinungs- und
Verlaufsformen
eines Ekzems – geht man den Ursachenpfad, wie oben angedeutet, bis zum Ausgangs-
punkt zurück, dorthin, wo alles einmal begann.
Generell
ist es sinnvoll, im seelischen beziehungsweise nervlichen Bereich mit der
Ursachenforschung zu beginnen.
Das
Nervensystem ist bei jeder Heilung von entscheidender Bedeutung
– es
durchzieht den Körper wie ein kräftiger Baum. Durch ein entspanntes
Nervensystem
können die Organe die Heilmittel besser aufnehmen und an alle Stellen des Körpers
weiterleiten.
Entsprechend
ist das Nervensystem zu behandeln und zu beruhigen bzw. zu kräftigen.
Symbolisch
betrachtet geht es bei der Psoriasis um eine gesteigerte Abgrenzung bis hin zu
einer Panzerbildung gegen die Außenwelt. Da es aufgrund der vermehrten
Schuppenbildung automatisch zu einem Eiweißverlust kommt, opfert man sich
gewissermaßen für die „Grenzbefestigung“
auf.
Der
Patient sollte versuchen, sich auf andere Weise zu schützen, die nicht den
Körper so extrem fordert.
Vielleicht
ist die verbale Verteidigungsmöglichkeit noch ausbaufähig, oder die eigene
Ansicht bzgl. der Außenwelt kann dergestalt geändert werden, dass durch das
objektive Einschätzen und Betrachten von Situationen keine Verteidigung mehr notwendig wird.
Bei
älteren Kindern und Erwachsenen muss neben der Symbolik auch an die Zähne
gedacht werden!
Beherdete
beziehungsweise so genannte tote Zähne können Störfelder darstellen und somit
für das Leiden mit ursächlich sein.
Hier kann
man jedoch von Glück sprechen, wenn man einen handwerklich
fähigen
und konsequent ganzheitlich arbeitenden, naturheilkundlich orientierten
Zahnarzt findet.
Allerdings
ergaben Stichproben, dass auch naturheilkundlich orientierte Zahnärzte „bei
Bedarf“ Wurzelresektionen inklusive aller erforderlichen Arbeiten anbieten –
mit dem Endergebnis, einen toten Zahn produziert zu haben.
Ferner ist
natürlich auf eine „richtige“ Ernährung zu achten!
Über das,
was als richtig befunden wird, existieren bekanntlich sehr viele Meinungen.
Vielen chronisch kranken Patienten habe ich eine Kombination verschiedener
Richtlinien empfohlen. Mit dem sog. „Ernährungsfilter“ findet man für sich
individuell, unkompliziert und schnell die optimale Ernährungsweise. Im Prinzip
ist nach einer blutgruppenspezifischen Nahrungsauswahl auf eine möglichst
konsequente Durchführung der Trennkost zu achten und solchen Lebensmitteln der
Vorzug zu geben, die in der Region wachsen, in der man sich hauptsächlich aufhält.
Die für eine umfassende Heilung so notwendige Harmonie wird dadurch sehr
deutlich
gefördert.
Die
Patienten, die sich nach diesem Plan richten, verspüren nach einer relativ
kurzen Zeit eine positive Veränderung ihrer Verdauung und gleichzeitig eine
größere Vitalität.
Grundsätzlich
sollte bei der Psoriasis auf den Verzehr von Schweinefleisch (auch Wurst)
verzichtet werden.
Jeder
kennt den Ausspruch „der Tod sitzt im Darm“. Heute geht es bei der Wahl der
Nahrung nur allzu oft um die Höhe des Genusswertes und weniger um den Wert
dessen, was dem Körper einverleibt wird.
Hinzu
kommt oft noch der Faktor Zeit, der auch stimmen muss. Das, was viele Menschen
ihrem Körper zumuten, würden sie, entsprechend umgewandelt, ihrem Auto nicht
antun.
Auf ein
ungewohntes Geräusch beim eigenen Fahrzeug wird ohnehin meistens intensiver
geachtet, als auf etwaige körperliche Ungereimtheiten
– so
grotesk es auch erscheinen mag. Hier besteht Handlungsbedarf!
Es gibt
sehr gute Medikamente in der Naturheilkunde und entsprechende Anwendungsverfahren,
mit denen man erfolgreich arbeiten kann. Von den isopathischen Medikamenten kommen
besonders NOTAKEHL und FORTAKEHL einerseits und MUCOKEHL, NIGERSAN bzw.
SANKOMBI andererseits - alle
als D5
Tropfen - in Betracht. Wegen der tuberkulinischen Grundlage des Geschehens ist
zusätzlich besonders an UTILIN „S“ D6 und SANUKEHL
Myc D6
Tropfen zu denken.
RECARCIN
leistet hervorragende Dienste aufgrund seines starken Bezuges zu Häuten und Schleimhäuten.
Neben den
Therapeutika der Firma SANUM gibt es sog. Universalmittel, an die in diesem
Zusammenhang stets zu denken ist.
So
verbessert Zink deutlich die Immunitätslage, die allgemeine Wundheilung und den
Zustand bei Dermatitiden und andere Hauteffloreszenzen.
Zum
Entsäuern eignen sich basische Salze, wie z.B. ALKALA N, innerlich oder
äußerlich angewendet.
Das
Hausbadesalz aus Kemmenau/Bad Ems entgiftet den Körper auf wunderbare Weise.
Das Badezimmer einer Nichtraucherin roch nach dem Baden mit dem Hausbadesalz stark
nach Zigaretten – ihr Lebenspartner war starker Raucher.
Die
Ausheilung der Haut und die günstige Beeinflussung des gesamten Organismus wird
deutlich durch das Baden in dem so genannten „belebten Wasser“ unterstützt. Die
Wasserbelebung wird mit der Grandertechnologie erreicht. Setzt man diesem
Wasser noch etwas „Grander-Sulfat-Wasser“ hinzu, ist man sich einer optimalen
Badetherapie sicher. Das Betupfen der
betroffenen
Hautbezirke mit Granderprodukten sollte parallel erfolgen.
Homöopathische
Komplexpräparate bieten eine sinnvolle Unterstützung jeder Behandlung. Die
Komplexpräparate ziehe ich der Einzelmittelhomöopahie aus Gründen der zu
erwartenden positiven Synergiewirkungen verschiedener Substanzen vor. Diese
positive Synergiewirkung ist auch von Vitaminen bekannt.
Das Wissen
lässt sich erfolgreich nutzen mit der Anwendung des Präparates VITAMIN B
Komplex SANUM N.
In diesem
Zusammenhang sollte die Biochemie nach Dr. Schüßler nicht unerwähnt bleiben.
Liegen, nach der Urlehre, die elf so genannten „Lebenssalze“ in ausreichender Menge
im Organismus vor, so ist der Mensch gesund.
Auch wenn
es sich hier um Einzelmittelhomöopathie mit fest vorgeschriebenen Potenzen handelt, so werden
fast immer gleichzeitig mehrere Salze verordnet. Ob ein entsprechender Mangel
vorliegt, kann mit Hilfe der Antlitz-Diagnostik nach Dr. Hickethier
festgestellt werden.
Ferner
sollte bei der naturheilkundlichen Behandlung einer Psoriasis auch die
Eigenharntherapie mit einbezogen werden. Um die Geschmackswelt meiner Patienten
nicht zu sehr zu strapazieren, rate ich ihnen, eine Dilution ihres Harns in einer D6 herzustellen und diese regelmäßig
für ein paar Wochen einzunehmen.
Die
Tagesdosis 3x 7 bis 10 Tropfen vor dem Essen hat sich bewährt.
Natürlich
sollte, wie oben schon angedeutet, auf ein gesundes Darmmilieu geachtet werden.
Es ist wichtig, dass der Stuhlgang regelmäßig erfolgt und eine optimale
Bakterienkultur im Darm herrscht.
Zum Aufbau
der Dünn- und Dickdarmflora empfiehlt sich der Einsatz von FORTAKEHL. Außerdem
gibt es sehr wirksame Präparate verschiedener Anbieter zur Reflorisierung.
Oft wurde
die Darmflora durch exzessiven Antibiotikaeinsatz langfristig beeinträchtigt,
was wiederum ein gestörtes Immunsystem zur Folge hat.
Schließlich
ist die Arbeitskraft der Nebennierenrinde zu unterstützen.
Hier kann
sehr gut mit potenzierten Organpräparaten behandelt werden.
Produziert
der Patient wieder ausreichend körpereigenes Cortisol, geht es schnell mit dem
Heilungsprozess voran.
Auch ist
noch an die Verabreichung von sorgsam ausgewählten Bachblüten zu denken. Mit Hilfe von Bachblüten können so
genannte „negative Seelenzustände der menschlichen Natur“ behoben werden; eine
Therapie übrigens, die auch bei Tieren eine deutliche Wirkung zeigt. Tieren
wird bekanntermaßen kein Verständnis für Placeboeffekte zugetraut.
Bei allen
chronisch kranken Patienten und somit auch bei Psoriasis- Erkrankten muss
unbedingt der Schlafplatz nach geopathologischen Störzonen untersucht werden.
Mittlerweile
besteht in vielen Fachkreisen Klarheit darüber, wie schädlich
sich
Wasseradern, Störzonen und Elektrosmog auf die Gesundheit auswirken können.
Therapieresistenzen sind bei einer entsprechenden Belastung häufig zu
beobachten.
Gute
Geobiologen und Baubiologen können sinnvoll bei der Ausheilung derartiger
Krankheiten mitwirken.
Wie fast
alle Krankheiten ist auch die Psoriasis ein multifaktorielles Geschehen, was
unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und klare Wahrnehmung
verlangt.
Man kann aber mit einer gezielten und konsequenten naturheilkundlichen
Behandlung bei dieser Erkrankung vieles bewirken.
Wenn wir
das bedenken, verliert vielleicht auch bald die peinliche Aussage an
Aktualität, dass man Hautpatienten nie verliert, da sie an ihrer Hauterkrankung
nicht sterben können, aber auch nie gesund werden.
Naturheilpraxis
Dr. Burkhard Voges
Emmastr. 80
28213 Bremen
Tel.: 0421
– 3499628
Email.: dr.voges@web.de